Der Bestand ist durch kleinteilige Zellenbüros, dunkle Flure und einen überholten Innenausbau geprägt. Ziel der Zwischennutzung ist es, diese Struktur aufzubrechen und offene, flexibel nutzbare Arbeitsbereiche zu schaffen. Trennwände werden entfernt, Räume neu organisiert und Tageslicht von beiden Gebäudeseiten tief in den Grundriss geführt.
Der Umbau erfolgt in Eigenregie und unter dem Prinzip der Weiterverwendung. Vorhandene Materialien und Konstruktionselemente bleiben sichtbar und prägen eine reduzierte, rohe Materialsprache. Ergänzt wird das Raumgefüge durch multifunktionale Bereiche für Workshops, Veranstaltungen und gemeinschaftliche Nutzung. So entsteht ein temporärer Arbeitsort, der professionelles Arbeiten mit informellem Austausch verbindet und das Büro als offenen, sozialen Raum versteht.
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